Der dbb beamtenbund und tarifunion hat die Ergebnisse der „Bürgerbefragung öffentlicher Dienst 2023“ vorgestellt. Die Studie enthält auch in diesem Jahr eine repräsentative Forsa-Umfrage zum Ansehen von einzelnen Berufsbildern in Deutschland. Und wieder einmal bilden die Versicherungsvertreter das Schlusslicht. Sie haben nur bei 8% der Befragten ein hohes oder sehr hohes Ansehen. In diesem Jahr teilen sich die Versicherungsvertreter den letzten Platz aber mit einer anderen Berufsgruppe: Mitarbeiter einer Werbeagentur haben ein ebenso schlechtes Image und kommen auch nur auf einen Wert von 8%.

Politiker verlieren an Ansehen im Vergleich zum Vorjahr

Ebenfalls gering angesehen in der Bevölkerung sind Mitarbeiter einer Telefongesellschaft (13%) und Politiker (14%). Gegenüber der Befragung im Vorjahr weist die Berufsgruppe der Politiker den größten Ansehensrückgang auf von – 3 Prozentpunkten. Davon abgesehen gibt es laut dbb wenig Veränderungen im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Feuerwehrleute abermals vorne

Wie im Vorjahr führen Feuerwehrleute das aktuelle Berufe-Ranking an. Sie genießen bei 94% der Befragten ein hohes bis sehr hohes Ansehen. Es folgen Krankenpflegekräfte mit 89%, Ärzte mit 85% und Altenpflegekräfte mit 84%. Polizisten sind bei 78%, Erzieher im Kindergarten bzw. in der Kita bei 76% und Müllmännern bei 72% hoch bis sehr hoch angesehen. (tk)

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