Die Brutto-Beitragseinnahmen der Versicherungsgruppe die Bayerische beliefen sich 2021 auf 715 Mio. Euro, ein Plus von 15%. Dabei stiegen in der Lebensversicherung die gebuchten Beiträge um 30% auf 439 Mio. Euro, im Sachgeschäft um 7% auf 190 Mio. Euro.

Zudem konnte der Versicherer neue Kunden hinzugewinnen. Die Anzahl der Kunden stieg um 9% 1.080.000 an. Auch das Eigenkapital konnte gesteigert werden und zwar von 165 Mio. Euro auf 176 Mio. Euro. Die Summe des Eigenkapitals der Versicherer der Gruppe wird von 261,8 Mio. Euro um 16% auf 302,8 Mio. Euro erhöht. Die Solvenzquote konnte nach vorläufigen Zahlen voraussichtlich ausgebaut werden. Der Jahresüberschuss der Konzernmutter wird voraussichtlich 11 Mio. Euro betragen und damit weniger als im Vorjahr.

Sturmtief Bernd beschert Rekordzahlen

die Bayerische musste im vergangenen Jahr eine Rekordzahl an Schäden bearbeiten. Ursächlich dafür waren das Sturmtief Bernd und die Flutkatastrophe. Die Schadenzahlungen beliefen sich auf 22 Mio. Euro.

Pangaea Life mit neuen Vertriebspartnern

Die Beitragssumme der nachhaltigen Markenlinie der Bayerischen, Pangaea Life, stieg im abgeschlossenen Geschäft erheblich um 80% auf 229 Mio, Euro (Vorjahr: 127,9 Mio. Euro). Das Fondsvolumen konnte ebenfalls einen Anstieg verzeichnen und stieg von 244 Mio. Euro auf nun 322 Mio. Euro. Auch konnte die Anzahl aktiver Vertriebspartner auf nun rund 700 verdoppelt werden, wie der Versicherer mitteilt.

Weitere Details zu den Geschäftszahlen der Versicherungsgruppe die Bayerische werden im Mai bekanntgegeben. (bh)

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Source: ImmoCompact